‘Hegels Logik’ von Klaus Hartmann

De Gruyter, 1999

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Dieses Buch ist in kritischer Abgrenzung zu anderen Bemühungen um Hegels System der bislang entschiedenste Versuch, diese Philosophie als eine ontologische Option aus nicht-metaphysischer Sicht zu interpretieren. Hegels Wissenschaft der Logik wird gedeutet als dialektische Entwicklung jener Kategorien des Denkens, die zugleich Seinskategorien sind. Der Autor versteht die Hegelsche Logik als eine Theorie, die die Wahrheitsfähigkeit des Denkens nachweisen will, sofern dieses Anspruch auf Wirklichkeitserkenntnis erhebt.

Hartmann interpretiert Hegels Logik als eine Strukturdeutung des Denkens, das sich der Apriorizität seiner kategorialen Inhalte versichert und sich auf diesem Wege zur transparenten Erkenntnis seiner selbst als Rechtfertigungsinstanz für alle Wahrheitsansprüche erhebt. Hartmann darf die Erarbeitung dieses unmetaphysischen, kategorialen Hegelverständnisses als seinen unverwechselbaren Beitrag zur Hegelforschung reklamieren.

Hartmanns opus posthumum bietet darüber hinaus einen konstitutiv-kritischen Kommentar zu einem der schwierigsten und bis heute nicht vollständig erschlossenen Werk der Philosophie.

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